Auf Papua Neuguinea kennen die Einwohner ihren Geburtstag nicht


Mathias und Mandy Glass erlebt Weihnachten in diesem Jahr fern der Heimat im Pazifik. „Nicht weil wir den Schnee oder das kalte Winterwetter scheuen“, meint Mathias Glass. Der 37-Jährige Buschpilot ist seit diesem Sommer gemeinsam mit seiner Frau für die Missionsfluggesellschaft MAF auf Papua Neuguinea im Einsatz.

Seit Wochen dröhnen aus Supermärkten und Geschäften weihnachtliche Mel-o-dien wie „I´m dreaming of a white Christmas“, weiß der Pilot zu berichten, dass dies wohl in dem Inselstaat mit 5,5 Millionen Einwohnern immer ein Traum bleiben wird. Während der Weihnachtstage herrschen dort nämliche sommerliche Temperaturen um die 30 Grad Celsius. In den Geschäften gibt es allerlei Weihnachtsartikel zu kaufen. Viele Läden werden von Asiaten geführt, die für Glitzer und Glimmer sorgen. Überall gibt es blinkende Lichterketten und Girlanden, aber auch Glaskugeln und Kunststoffweihnachtsbäume mit künstlichem Schnee. „Auch wir habe uns einige Dekorationsartikel zugelegt“, meint Mathias Glass. Das liegt daran, da noch immer die im August per Schiffsfracht aus Wetzlar verschickten Sachen im Zoll festhängen. Mandy Glass war erfreut aus einem Geschäft zurückgekommen, weil sie vier Kerzen für die Adventssonntage erstehen konnte. Doch am ersten Advent war die Enttäuschung groß: Die Kerzen brennen gar nicht, weil der Docht wohl kein Wachs aufnehmen kann.

Die Einwohner der Inseln entstammen dem Animismus. Sie glauben an Ahnen- und Naturgeister. Im 19. Jahrhundert kamen die ersten Missionare nach Papua-Neuguinea. Heute gehören 64 Prozent einer protestantischen Kirche an, 28 Prozent sind Katholiken und 5,6 Prozent Anglikaner. Nur noch 1,8 Prozent sind Anhänger von Naturreligionen.Das Wetzlarer Ehepaar Mathias und Mandy Glass erlebt Weihnachten in diesem Jahr fern der Heimat im Pazifik. „Nicht weil wir den Schnee oder das kalte Winterwetter scheuen“, meint Mathias Glass. Der 37-Jährige Buschpilot ist seit diesem Sommer gemeinsam mit seiner Frau für die Missionsfluggesellschaft MAF auf Papua Neuguinea im Einsatz.

Seit Wochen dröhnen aus Supermärkten und Geschäften weihnachtliche Mel-o-dien wie „I´m dreaming of a white Christmas“, weiß der Pilot zu berichten, dass dies wohl in dem Inselstaat mit 5,5 Millionen Einwohnern immer ein Traum bleiben wird. Während der Weihnachtstage herrschen dort nämliche sommerliche Temperaturen um die 30 Grad Celsius. In den Geschäften gibt es allerlei Weihnachtsartikel zu kaufen. Viele Läden werden von Asiaten geführt, die für Glitzer und Glimmer sorgen. Überall gibt es blinkende Lichterketten und Girlanden, aber auch Glaskugeln und Kunststoffweihnachtsbäume mit künstlichem Schnee. „Auch wir habe uns einige Dekorationsartikel zugelegt“, meint Mathias Glass. Das liegt daran, da noch immer die im August per Schiffsfracht aus Wetzlar verschickten Sachen im Zoll festhängen. Mandy Glass war erfreut aus einem Geschäft zurückgekommen, weil sie vier Kerzen für die Adventssonntage erstehen konnte. Doch am ersten Advent war die Enttäuschung groß: Die Kerzen brennen gar nicht, weil der Docht wohl kein Wachs aufnehmen kann.

Die Einwohner der Inseln entstammen dem Animismus. Sie glauben an Ahnen- und Naturgeister. Im 19. Jahrhundert kamen die ersten Missionare nach Papua-Neuguinea. Heute gehören 64 Prozent einer protestantischen Kirche an, 28 Prozent sind Katholiken und 5,6 Prozent Anglikaner. Nur noch 1,8 Prozent sind Anhänger von Naturreligionen.

„Die Menschen hier sind sozusagen in die Moderne gebeamt worden. Was in Deutschland oder der westlichen Welt 2000 Jahre dauerte, ist hier noch in vollem Gange. Oftmals vermischt sich auch der christliche Glaube mit Praktiken aus vergangenen Zeiten. Außerdem sieht man Menschen im Busch mit wenig Kleidung und Mobiltelefon“, schildert Mathias Glass seine Beobachtungen. Die Kommerzialisierung des Christfestes habe erst vor etwa drei Jahren das Entwicklungsland überrollt.Das Wetzlarer Ehepaar Mathias und Mandy Glass erlebt Weihnachten in diesem Jahr fern der Heimat im Pazifik. „Nicht weil wir den Schnee oder das kalte Winterwetter scheuen“, meint Mathias Glass. Der 37-Jährige Buschpilot ist seit diesem Sommer gemeinsam mit seiner Frau für die Missionsfluggesellschaft MAF auf Papua Neuguinea im Einsatz.

Seit Wochen dröhnen aus Supermärkten und Geschäften weihnachtliche Mel-o-dien wie „I´m dreaming of a white Christmas“, weiß der Pilot zu berichten, dass dies wohl in dem Inselstaat mit 5,5 Millionen Einwohnern immer ein Traum bleiben wird. Während der Weihnachtstage herrschen dort nämliche sommerliche Temperaturen um die 30 Grad Celsius. In den Geschäften gibt es allerlei Weihnachtsartikel zu kaufen. Viele Läden werden von Asiaten geführt, die für Glitzer und Glimmer sorgen. Überall gibt es blinkende Lichterketten und Girlanden, aber auch Glaskugeln und Kunststoffweihnachtsbäume mit künstlichem Schnee. „Auch wir habe uns einige Dekorationsartikel zugelegt“, meint Mathias Glass. Das liegt daran, da noch immer die im August per Schiffsfracht aus Wetzlar verschickten Sachen im Zoll festhängen. Mandy Glass war erfreut aus einem Geschäft zurückgekommen, weil sie vier Kerzen für die Adventssonntage erstehen konnte. Doch am ersten Advent war die Enttäuschung groß: Die Kerzen brennen gar nicht, weil der Docht wohl kein Wachs aufnehmen kann.

Die Einwohner der Inseln entstammen dem Animismus. Sie glauben an Ahnen- und Naturgeister. Im 19. Jahrhundert kamen die ersten Missionare nach Papua-Neuguinea. Heute gehören 64 Prozent einer protestantischen Kirche an, 28 Prozent sind Katholiken und 5,6 Prozent Anglikaner. Nur noch 1,8 Prozent sind Anhänger von Naturreligionen.

„Die Menschen hier sind sozusagen in die Moderne gebeamt worden. Was in Deutschland oder der westlichen Welt 2000 Jahre dauerte, ist hier noch in vollem Gange. Oftmals vermischt sich auch der christliche Glaube mit Praktiken aus vergangenen Zeiten. Außerdem sieht man Menschen im Busch mit wenig Kleidung und Mobiltelefon“, schildert Mathias Glass seine Beobachtungen. Die Kommerzialisierung des Christfestes habe erst vor etwa drei Jahren das Entwicklungsland überrollt.

In Papua Neuguinea, einem Land mit mehr als 800 verschiedenen Sprachen und Dialekten, ist Tok Pisin (Pidgin) weit verbreitet, eine Sprache, die mit der Besiedlung der Weißen in den letzten hundert Jahren entstanden ist. Das Pidgin Wort für Weihnachten heißt Krismas, das gleichzeitig die Bedeutung Geburtstag hat. Im Animismus ist der Geburtstag unbedeutend. Deshalb kennen die meisten Menschen den Tag ihrer Geburt gar nicht und feiern ihn auch nicht. Vor diesem Hintergrund sei es schwierig, den Bewohnern zu erklären, warum Christen den Geburtstag von Jesus feiern und ihnen den eigentlichen Sinn des Weihnachtsfestes zu erklären. „Die Missionare bemühen sich, diese Botschaft verständlich zu machen, dass Gott seinen Sohn in diese Welt sandte, um die Menschen zu innerer Freiheit zu führen und ihnen Hoffnung auf die Ewigkeit zu geben, durch dieses Baby in der Krippe, dessen Leben am Kreuz auf Golgatha ein tragisches Ende nahm und in der Auferstehung seinen entscheidenden Höhepunkt fand“, erläutert Glass.Das Wetzlarer Ehepaar Mathias und Mandy Glass erlebt Weihnachten in diesem Jahr fern der Heimat im Pazifik. „Nicht weil wir den Schnee oder das kalte Winterwetter scheuen“, meint Mathias Glass. Der 37-Jährige Buschpilot ist seit diesem Sommer gemeinsam mit seiner Frau für die Missionsfluggesellschaft MAF auf Papua Neuguinea im Einsatz.

Der 24. Dezember liegt mitten in der Regenzeit, in der die Einheimischen ursprünglich keine Feste gefeiert haben. Feste werden hauptsächlich in der Trockenzeit begangen und die ist im Juni und Juli. Als etwa 1930 der erste weiße Missionar im Mount Wilhelm-Gebiet Weihnachten einführte und erklärte, war es eine Veranstaltung innerhalb der Kirche. Dass Familien das Christfest in den eigenen vier Wänden privat feiern, war damals unvorstellbar. Heute ist Weihnachten immer noch ein Fest hauptsächlich in der Kirche. Aber es haben sich inzwischen noch andere Bräuche in der Weihnachtszeit entwickelt. Da etliche Einheimische eine Arbeitsstelle in einer Stadt haben und damit die meiste Zeit im Jahr nicht in ihrem Stamm leben, werden die arbeitsfreien Weihnachtsfeiertage auch dazu benutzt, wichtige Stammesangelegenheiten zu regeln. So wird der Brautpreis verhandelt, wenn ein Mitglied im Laufe des Jahres geheiratet hat, oder es werden Schadensersatzansprüche geregelt, falls jemand im Stamm zu Schaden kam. Auch Rituale werden in dieser Zeit gepflegt, wie beispielsweise die Einführung eines Jugendlichen in das Mannesalter. Das eigentliche Weihnachtsfest gerät daher eher zur Nebensache. Geschenke, wie wir sie in Deutschland kennen, gibt es auf den Inseln nördlich von Australien nicht. Wenn man sich gegenseitig eine Freude machen will, dann gibt es ein besonderes Essen und es wird ein sogenanntes Mumu zubereitet. Dazu werden in einem Erdloch Steine mit Feuer erhitzt, und wenn die Steine heiß genug sind, werden Gemüse und Fleisch in Bananenblättern eingewickelt, darauf gelegt und das ganze über vier bis fünf Stunden gegart.

Wie in Deutschland, so sind auch der 25. und 26. Dezember gesetzliche Feiertage auf den Inseln. Für Mandy und Mathias Glass ist es nicht das erste Weihnachtsfest im Pazifik. Mathias Glass war von Januar 2007 bis Mitte 2008 bereits in Papua Neuguinea im Einsatz. Mandy, die zuletzt bei der Deutschen Fernschule in Wetzlar arbeitete, hat ihn zum Jahreswechsel für sechs Wochen besucht. An Weihnachten 2007 haben sich die beiden am anderen Teil der Erde verlobt. In diesem Jahr wird das Ehepaar an Heiligabend nach Wewak an der Nordküste fliegen, um dort einige Urlaubstage mit anderen Pilotenfamilien zu verbringen. Dies ist gleichzeitig ein Trainingsflug für Mathias Glass. Bislang flog der Wetzlarer als Copilot eine zweimotorige Twin Otter. Zurzeit wird er auf dem Airvan GA8 trainiert, einer einmotorigen Maschine, die er dann eigenverantwortlich fliegen wird. Bislang ist er hauptsächlich im Hochland unterwegs gewesen. Mitte/Ende Januar wird das Ehepaar nach Wewak umziehen und die dortige deutsche Pilotenfamilie unterstützen. Die Piloten bringen Lebensmittel und Hilfsgüter in abgelegene Regionen, transportieren Kranke in Kliniken oder sind einfach im Personentransport tätig.

Weitere Infos zum Einsatz von Eheppar Glass gibt es im Internet unter:
http://www.missionpiloten.de

20.12.2009